2. Februar 2018

Umdenken bei steuerlicher Würdigung von Aus- und Weiterbildung

Das neue Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung der berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten (WeBiG) ist auf den 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Dem Gesetz folgten mit Inkraftsetzung per 1. Januar 2017 die entsprechende Verordnung und am 30. November 2017 das Kreisschreiben Nr. 42. Dieses regelt die Ausführung des Gesetzes und klärt Einzelfragen, insbesondere aus Sicht des Steuerkommissärs und weniger aus Sicht des Arbeitgebers.

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31. Juli 2017

Sozialversicherungsrechtliche Tücken bei Zeitkonti

Möglichkeiten zum stufenweisen Rückzug aus dem Arbeitsleben sind nicht erst seit den Diskussionen um die Altersvorsorge 2020 ein beliebtes Gesprächsthema. Da die gesetzlich vorgesehenen Optionen beschränkt sind, haben Unternehmen in den letzten Jahren vermehrt eigene Lösungen erarbeitet. In Bezug auf die sozialversicherungsrechtliche Behandlung sind aber verschiedene Stolpersteine zu beachten.

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24. Mai 2017

Aufgepasst bei Quellensteuer auf Essensentschädigung

Spesen werden üblicherweise für effektive Auslagen nach Belegen vergütet. Bei der Vergütung von notwendigen Auslagen für auswärtige Verpflegung aufgrund eines beruflichen Einsatzes können auch Fallpauschalen angewendet werden. Bei einem echten Auslagenersatz für Geschäftsspesen gehören Spesenentschädigungen nicht zum massgebenden Lohn für die Sozialversicherungen. Einige Kantone nehmen Entschädigungen für Mittagessen auf Geschäftsreisen von dieser Regel aus, selbst wenn ein genehmigtes Spesenreglement vorliegt.

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28. März 2017

Neue Grenzgänger­besteuerung Schweiz–Liechtenstein

Die Schweiz hat die Besteuerung für Grenzgänger von und nach Liechtenstein seit dem 1. Januar 2017 in einem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) neu geregelt. Auf den ersten Blick ändert sich nichts, denn demnach werden Grenzgänger nur dort besteuert, wo sie wohnen. Das DBA lässt Diskussionsspielraum bei den Einschränkungen des Grenzgängerstatus aufgrund von Nichtrückkehrtagen. Arbeitgeber tun gut daran, die Bestimmungen im Detail zu kennen und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.

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15. Februar 2017

Kanton Baselland – Neuer Quellensteuertarif bei Mitarbeiterbeteiligung

Der Kanton Baselland hat die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen seit dem 1. Januar 2017 neu geregelt. Der Quellensteuertarif von gesperrten oder nicht börsenkotierten Beteiligungen, die erst nach Wegzug des Mitarbeiters ins Ausland realisiert werden, beträgt neu 32.5%. Damit hat Baselland das Verfahren demjenigen anderer Kantone angeglichen.

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15. Februar 2017

Quellensteuerrevision verabschiedet

Der Revision der Quellenbesteuerung wurde Mitte Dezember 2016 der parlamentarische Segen erteilt. Sie ändert nicht das Fundament, sondern lediglich einzelne Punkte. Dazu gehören etwa die Bezugsprovision, die nachträgliche ordentliche Veranlagung oder die Besteuerung von Personen ohne steuerrechtlichen Wohnsitz. Allerdings ist die Modernisierung der Quellensteuer damit noch nicht abgeschlossen.

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